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Folge 44 - Hausdurchsuchung - was jetzt?

Folge 44 - Hausdurchsuchung - was jetzt?

‧ 15m 37s

Hausdurchsuchung im Unternehmen – jetzt ist professionelles Krisenmanagement gefragt!

In dieser Folge von Tatort Steuern erklärt Johannes Prillinger, worauf Betroffene bei einer Hausdurchsuchung im Finanzstrafverfahren achten sollten und warum schnelles, strategisches Handeln entscheidend ist.

Anhand eines aktuellen Netzwerkfalles beleuchtet er, welche Rechte Beschuldigte haben, warum eine Selbstanzeige auch nach einer Hausdurchsuchung unter bestimmten Voraussetzungen noch möglich sein kann und welche Risiken durch Sicherstellungsaufträge und Kontopfändungen entstehen. Außerdem zeigt er, wann eine proaktive Verteidigungsstrategie sinnvoll ist und welche besonderen Herausforderungen bei Ermittlungen gegen mehrere miteinander verbundene Unternehmen auftreten können.

Bei Fragen oder Feedback zu den Folgen freut sich unser Experte Johannes...

Folge 43 - Verkürzungszuschlag nach § 30a FinStrG: Highlights neuer Anwendungserlass

Folge 43 - Verkürzungszuschlag nach § 30a FinStrG: Highlights neuer Anwendungserlass

‧ 20m 21s

Mehr Spielraum beim Verkürzungszuschlag, aber auch neue Stolperfallen in der Praxis!

Mit 1. Jänner 2026 wurde der Anwendungsbereich des Verkürzungszuschlags nach § 30a FinStrG deutlich erweitert. Der neue Anwendungserlass des BMF bringt nun zusätzliche Klarstellungen, wirft aber auch kritische Fragen auf.

In dieser Folge von Tatort Steuern erklärt Johannes Prillinger, welche Betragsgrenzen und Zuschlagssätze gelten, wann der Verkürzungszuschlag bei Betriebsprüfungen zur Anwendung kommen kann und warum die richtige Beurteilung finanzstrafrechtlicher Verdachtsmomente entscheidend ist. Außerdem beleuchtet er die Auswirkungen früherer Selbstanzeigen, mögliche Ausschlussgründe und besonders kurze Antragsfristen. Dabei zeigt er auch auf, welche Auslegungen des neuen Erlasses aus Sicht der Verteidigung...

Folge 42 - Selbstanzeige ohne Täternennung: § 30 Abs. 3 FinStrG in der Praxis

Folge 42 - Selbstanzeige ohne Täternennung: § 30 Abs. 3 FinStrG in der Praxis

‧ 7m 18s

Eine Selbstanzeige ohne Täternennung - geht das überhaupt? Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. § 30 Abs. 3 FinStrG eröffnet eine in der Praxis oft übersehene Möglichkeit, Fehler früherer Verantwortlicher zu korrigieren, ohne diese ausdrücklich als Täter:innen nennen zu müssen.

In dieser Folge von Tatort Steuern erklärt Johannes Prillinger, wie die Berichtigung nach § 15 BAO automatisch strafbefreiende Wirkung für Vorgänger:innen entfalten kann und warum diese Regelung insbesondere bei Managementwechseln und Due-Diligence-Prozessen relevant ist. Außerdem zeigt er, wo die Grenzen liegen, warum das zuständige Finanzamt entscheidend ist und weshalb die nicht verlängerbare Drei-Monats-Frist besonders im Blick behalten werden sollte.

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Folge 41 - Mandantenunterlagen nicht herausgeben: Können sich Steuerberater:innen strafbar machen?

Folge 41 - Mandantenunterlagen nicht herausgeben: Können sich Steuerberater:innen strafbar machen?

‧ 15m 7s

Mandantenunterlagen nicht herausgeben: Können sich Steuerberater:innen strafbar machen?

Fließtext: Müssen Steuerberater:innen Mandantenunterlagen an die Abgabenbehörde herausgeben, oder schützt sie die berufliche Verschwiegenheitspflicht?

In dieser Folge von Tatort Steuern beleuchtet Johannes Prillinger das Spannungsfeld zwischen der Mitwirkungspflicht nach § 51 Abs. 1 lit. e FinStrG und der Verschwiegenheitspflicht nach § 80 WTBG. Anhand konkreter Praxisfälle zeigt er, wann die Nichtmitwirkung überhaupt finanzstrafrechtlich relevant werden kann, welche Mandantenunterlagen besonders geschützt sind und wo bei bereits bestehenden Dokumenten, Kopien und Unterlagen für Selbstanzeigen rechtliche Graubereiche liegen. Außerdem geht es darum, wie Steuerberater:innen reagieren können, wenn mit einem Finanzstrafverfahren Druck zur Herausgabe von Unterlagen...

Folge 40 - Verjährung im Finanzstrafrecht: Wann ist ein Finanzvergehen nicht mehr strafbar?

Folge 40 - Verjährung im Finanzstrafrecht: Wann ist ein Finanzvergehen nicht mehr strafbar?

‧ 11m 30s

In dieser Folge von Tatort Steuern sprechen Johannes Prillinger und Rainer Brandl darüber, wann Finanzvergehen tatsächlich verjähren, welche Fristen gelten und welche Umstände die Verjährung hemmen können.

Außerdem erklären sie, warum Finanzordnungswidrigkeiten den Fristenlauf beeinflussen können, welche Unterschiede zwischen finanzstrafrechtlicher und abgabenrechtlicher Verjährung bestehen und weshalb gerade bei Selbstanzeigen eine sorgfältige Prüfung unverzichtbar ist. Anhand praxisnaher Beispiele zeigen sie, wie sich der Verjährungseinwand erfolgreich in der Verteidigung nutzen lässt.

Bei Fragen oder Feedback zu den Folgen freut sich unser Experte Johannes Prillinger über eine Nachricht an johannes.prillinger@leitnerleitner.com.

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Folge 39 - Öffentlichkeit im Finanzstrafverfahren: Wer darf bei Verhandlungen dabei sein?

Folge 39 - Öffentlichkeit im Finanzstrafverfahren: Wer darf bei Verhandlungen dabei sein?

‧ 11m 4s

Öffentlichkeit im Finanzstrafverfahren: Wer darf bei Verhandlungen dabei sein?

Sind Finanzstrafverfahren öffentlich? Und wann kann die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden?

In dieser Folge von Tatort Steuern sprechen Johannes Prillinger und Rainer Brandl über Öffentlichkeit, Medienberichterstattung und Steuergeheimnis im Finanzstrafverfahren. Sie beleuchten, welche Verfahren öffentlich sind, welche Rolle Spruchsenatsverhandlungen spielen und warum der Schutz sensibler Steuerinformationen in der Verteidigungspraxis besonders wichtig sein kann.

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Folge 38 - Zollstrafverfahren in der Praxis: So verteidigen sich Unternehmen richtig

Folge 38 - Zollstrafverfahren in der Praxis: So verteidigen sich Unternehmen richtig

‧ 21m 10s

In dieser Folge von Tatort Steuern spricht Johannes Prillinger mit Zollstrafrechtsexperte Rainer Brandl darüber, wie Unternehmen in Zollstrafverfahren richtig reagieren.

Im Fokus stehen typische Auslöser wie Zollprüfungen, Nachforderungen oder Unregelmäßigkeiten bei Importvorgängen. Die Folge zeigt, warum bereits die erste Stellungnahme entscheidend sein kann, wie Verantwortlichkeiten im Unternehmen richtig abgegrenzt werden und weshalb die subjektive Tatseite häufig der zentrale Verteidigungshebel ist.

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Folge 37 - Selbstanzeige nach § 51b FinStrG: Worauf Berater:innen jetzt achten müssen

Folge 37 - Selbstanzeige nach § 51b FinStrG: Worauf Berater:innen jetzt achten müssen

‧ 9m 10s

Die erste BFG-Entscheidung zu § 51b FinStrG sorgt weiterhin für intensive Diskussionen in der Finanzstrafrechts-Community. Besonders eine Frage steht dabei im Mittelpunkt: Welche Auswirkungen hat die Entscheidung auf die Praxis der Selbstanzeige?

In dieser Folge analysiert Johannes Prillinger die Konsequenzen der BFG-Rechtsprechung für die Selbstanzeigerstattung bei Scheinrechnungen und anderen Anwendungsfällen des § 51b FinStrG. Im Fokus stehen insbesondere die unterschiedlichen Tathandlungen des Tatbestands, die Besonderheiten der Verwendungsvariante sowie die Frage, welche Bedeutung die Einordnung als Dauerdelikt für die strafbefreiende Wirkung einer Selbstanzeige haben kann.

Darüber hinaus geht es um die praktischen Herausforderungen bei der Offenlegung von Scheinbelegen, die Grenzen eines...

Folge 36 - Erste BFG-Entscheidung zu § 51b FinStrG: Was Praktiker und Praktikerinnen jetzt wissen müssen

Folge 36 - Erste BFG-Entscheidung zu § 51b FinStrG: Was Praktiker und Praktikerinnen jetzt wissen müssen

‧ 16m 36s

Die erste veröffentlichte Entscheidung des Bundesfinanzgerichts zu § 51b FinStrG ist da und sie hat erhebliche Auswirkungen für die Praxis. Im Mittelpunkt stehen Scheinrechnungen, Konkurrenzfragen zu § 33 FinStrG, die Einordnung des § 51b als Dauerdelikt sowie weitreichende Folgen für Verjährung und Strafbemessung.

Anhand eines aktuellen Falls rund um überhöhte Rechnungen und unrichtige Vorsteuerabzüge analysiert Johannes Prillinger die zentralen Aussagen der Entscheidung und zeigt auf, warum insbesondere die Annahme eines Dauerdelikts finanzstrafrechtlich brisant sein kann. Außerdem geht es um die Frage, wann § 51b neben klassischen Verkürzungsdelikten anwendbar bleibt und welche praktischen Konsequenzen sich daraus für Betriebsprüfungen, Selbstanzeigen und Verteidigungsstrategien...

Folge 35 - § 51b FinStrG: Neue Risiken bei falschen Belegen und Aufzeichnungen

Folge 35 - § 51b FinStrG: Neue Risiken bei falschen Belegen und Aufzeichnungen

‧ 19m 49s

Der neue § 51b FinStrG wirft in der Praxis zahlreiche Fragen auf, insbesondere bei Betriebsprüfungen, GPLB-Prüfungen und Selbstanzeigen. Wann können falsche Arbeitszeitaufzeichnungen, Scheinrechnungen oder Umschreiberechnungen finanzstrafrechtlich relevant werden? Und welche Risiken bestehen, wenn alte Belege erst nach Inkrafttreten der neuen Regelung verwendet werden?

In dieser Folge von Tatort Steuern beleuchtet Johannes Prillinger den oft unterschätzten Anwendungsbereich des § 51b FinStrG. Im Fokus stehen typische Praxisfälle, Konkurrenzfragen zu Abgabenhinterziehungen, zeitliche Anwendungsfragen sowie besondere Stolpersteine bei Selbstanzeigen.

Bei Fragen oder Feedback zu den Folgen freut sich unser Experte Johannes Prillinger über eine Nachricht an johannes.prillinger@leitnerleitner.com

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