Tatort Steuern

Tatort Steuern - der Podcast für Finanzstrafrecht.

Finanzstrafrecht ist unsere Passion. Wir geben Einblicke in den Berufsalltag, diskutieren aktuelle Entwicklungen und teilen unsere Erfahrungswerte in der Prävention und Verteidigung von finanzstrafrechtlichen Risiken.

Jede Podcast-Folge behandelt eine konkrete Fragestellung aus der finanzstrafrechtlichen Community. Wöchentlich, kompakt und präzise.

Für alle Steuerberater:innen, Rechtsanwält:innen, Unternehmer:innen, CEOs, CFOs und Entscheidungsträger:innen im Finanzbereich. Oder alle, die einfach nur wissen wollen, wie unsere Finanzstrafrechtsexpert:innen ticken. 🎧

Bei Fragen oder Feedback zu den Folgen freut sich unser Experte Johannes Prillinger über eine Nachricht an johannes.prillinger@leitnerleitner.com

Tatort Steuern

Neueste Episoden

Folge 45 - Finanzstrafrechtliche Risiken bei Verrechnungspreisen – Teil 1

Folge 45 - Finanzstrafrechtliche Risiken bei Verrechnungspreisen – Teil 1

‧ 16m 44s

Verrechnungspreise sind längst nicht mehr nur ein steuerliches Thema, auch finanzstrafrechtliche Risiken rücken zunehmend in den Fokus.

In Teil 1 erklärt Johannes Prillinger, wann Fehler bei der Verrechnungspreisdokumentation strafrechtliche Konsequenzen haben können und welche Sanktionen nach § 49b FinStrG drohen. Dabei beleuchtet er insbesondere die Anforderungen an länderbezogene Berichte (Country-by-Country Reporting) und die Frage, ob tatsächlich jede Unrichtigkeit finanzstrafrechtlich relevant ist.

Außerdem zeigt er, warum Verrechnungspreiskorrekturen erhebliche finanzstrafrechtliche Risiken für Unternehmen und deren Mitarbeiter:innen mit sich bringen können und weshalb unter bestimmten Voraussetzungen auch Verantwortliche ausländischer Konzerngesellschaften in Österreich strafrechtlich belangt werden können.

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Folge 44 - Hausdurchsuchung - was jetzt?

Folge 44 - Hausdurchsuchung - was jetzt?

‧ 15m 37s

Hausdurchsuchung im Unternehmen – jetzt ist professionelles Krisenmanagement gefragt!

In dieser Folge von Tatort Steuern erklärt Johannes Prillinger, worauf Betroffene bei einer Hausdurchsuchung im Finanzstrafverfahren achten sollten und warum schnelles, strategisches Handeln entscheidend ist.

Anhand eines aktuellen Netzwerkfalles beleuchtet er, welche Rechte Beschuldigte haben, warum eine Selbstanzeige auch nach einer Hausdurchsuchung unter bestimmten Voraussetzungen noch möglich sein kann und welche Risiken durch Sicherstellungsaufträge und Kontopfändungen entstehen. Außerdem zeigt er, wann eine proaktive Verteidigungsstrategie sinnvoll ist und welche besonderen Herausforderungen bei Ermittlungen gegen mehrere miteinander verbundene Unternehmen auftreten können.

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Folge 43 - Verkürzungszuschlag nach § 30a FinStrG: Highlights neuer Anwendungserlass

Folge 43 - Verkürzungszuschlag nach § 30a FinStrG: Highlights neuer Anwendungserlass

‧ 20m 21s

Mehr Spielraum beim Verkürzungszuschlag, aber auch neue Stolperfallen in der Praxis!

Mit 1. Jänner 2026 wurde der Anwendungsbereich des Verkürzungszuschlags nach § 30a FinStrG deutlich erweitert. Der neue Anwendungserlass des BMF bringt nun zusätzliche Klarstellungen, wirft aber auch kritische Fragen auf.

In dieser Folge von Tatort Steuern erklärt Johannes Prillinger, welche Betragsgrenzen und Zuschlagssätze gelten, wann der Verkürzungszuschlag bei Betriebsprüfungen zur Anwendung kommen kann und warum die richtige Beurteilung finanzstrafrechtlicher Verdachtsmomente entscheidend ist. Außerdem beleuchtet er die Auswirkungen früherer Selbstanzeigen, mögliche Ausschlussgründe und besonders kurze Antragsfristen. Dabei zeigt er auch auf, welche Auslegungen des neuen Erlasses aus Sicht der Verteidigung...

Folge 42 - Selbstanzeige ohne Täternennung: § 30 Abs. 3 FinStrG in der Praxis

Folge 42 - Selbstanzeige ohne Täternennung: § 30 Abs. 3 FinStrG in der Praxis

‧ 7m 18s

Eine Selbstanzeige ohne Täternennung - geht das überhaupt? Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. § 30 Abs. 3 FinStrG eröffnet eine in der Praxis oft übersehene Möglichkeit, Fehler früherer Verantwortlicher zu korrigieren, ohne diese ausdrücklich als Täter:innen nennen zu müssen.

In dieser Folge von Tatort Steuern erklärt Johannes Prillinger, wie die Berichtigung nach § 15 BAO automatisch strafbefreiende Wirkung für Vorgänger:innen entfalten kann und warum diese Regelung insbesondere bei Managementwechseln und Due-Diligence-Prozessen relevant ist. Außerdem zeigt er, wo die Grenzen liegen, warum das zuständige Finanzamt entscheidend ist und weshalb die nicht verlängerbare Drei-Monats-Frist besonders im Blick behalten werden sollte.

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